Erweiterte Diagnostik

Erweiterte Diagnostik & minimal-invasive diagnostische Verfahren

Erweiterte Diagnostik wird meist bei komplizierteren Fällen benötigt. Internisten haben eine erweiterte Ausbildung in jedem dieser Verfahren erhalten. Sie erstellen für jeden Patienten einen individuellen Diagnostikplan.

Blutuntersuchungen

Viele Testergebnisse werden vom Zeitpunkt der Probenentnahme, bestimmten Medikamenten oder anderen Erkrankungen beeinflusst. Daher ist es wichtig, Tests kritisch zu bewerten und sorgfältig zu planen.

Ultraschall

Dies ist das von Internisten am häufigsten eingesetzte Verfahren. Ultraschall ist sehr sicher und ermöglicht die Beurteilung der inneren Organe auf strukturelle Veränderungen. Besteht der Verdacht auf eine Organerkrankung, weist die Ultraschalluntersuchung den Weg für die weitere Abklärung.

Ultraschallgesteuerte Organprobenentnahme

  • Nadelaspiration: Hierbei werden mit einer kleinen Nadel unter Ultraschallkontrolle Zellen aus Organen entnommen. Sie ermöglicht die Entnahme von Zellen zur mikroskopischen Untersuchung. Dies kann bei Verdacht auf bestimmte rundzellige Tumore oder Infektionskrankheiten sehr hilfreich sein.

  • Nadelbiopsie: Hierbei wird mit einer Biopsienadel eine kleine Gewebeprobe entnommen. Die Probe ermöglicht die Beurteilung der Gewebearchitektur des erkrankten Organs samt umgebendem Strukturgewebe. Welche Fälle für dieses Verfahren infrage kommen, muss zuvor vom Internisten beurteilt werden.

Endoskopie

Ein Endoskop ist ein langer, dünner, flexibler Schlauch mit einer Lichtquelle und einer Kamera an einem Ende. Bilder aus dem Körperinneren werden auf einen Bildschirm übertragen, und Biopsien können über einen Biopsiekanal entnommen werden, ohne dass eine Operation nötig ist. Die grossen Vorteile der Endoskopie sind, dass sie nicht-invasiv ist, die Tiere noch am selben Tag nach Hause können und die meisten Therapien direkt im Anschluss an das Verfahren begonnen werden können. Dr. Saskia Quante bietet Endoskopien des oberen & unteren Magen-Darm-Trakts, der oberen und unteren Atemwege sowie des unteren Harn- und Genitaltrakts an.

Computertomographie (CT)

Die CT ermöglicht eine detaillierte Darstellung der inneren Organe. Sie bietet gerade bei grösseren Hunden einen guten Überblick dort, wo der Ultraschall an seine Grenzen stösst. Ausserdem ist sie sehr hilfreich bei der Beurteilung des Gefässsystems, der Knochen und der Brustkorbstrukturen, die der Ultraschall nicht vollständig darstellen kann. Ultraschall und CT ergänzen sich häufig gegenseitig in der Diagnostik.